Mehr Bildungschancen schaffen und Schülerinnen und Schüler gezielt unterstützen, lautet das erklärte Ziel des Startchancen-Programmes. Mit dem Startchancen-Programmes investieren Bund und Länder über einen Zeitraum von zehn Jahren in Schulen, die unter besonderen Herausforderungen arbeiten. In Mecklenburg-Vorpommern profitieren 72 Schulen an 70 Standorten von dem Programm, darunter auch elf berufliche Schulen und das RBB Greifswald.
Bildungsministerin Simone Oldenburg betont zum Förderbeginn, dass es dabei um mehr als finanzielle Förderung geht: „Das Programm ist weit mehr als ein Förderprogramm. Es eröffnet Schulen die Möglichkeit, ihre besonderen Aufgaben in den Blick zu nehmen und Lösungen für ihre Schülerinnen und Schüler zu entwickeln.“
Genau diese Möglichkeit nutzt das RBB Greifswald, um Angebote zu schaffen, die sich an den konkreten Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientieren. Ein erstes sichtbares Ergebnis ist die Anschaffung einer mobilen Küche. Sie gehört zu den ersten größeren Investitionen, die im Rahmen des Programms für die pädagogische Arbeit der Schule realisiert wurden. Zusätzliche finanzielle Unterstützung erhielt das RBB dabei vom Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Schulleiterin Cornelia Kropidlowski freut sich über die neuen Möglichkeiten: „Besonders stolz sind wir auf unsere mobile Küche, unsere erste kostenintensive Investition. Ein großer Dank geht auch an den Landkreis, der uns zusätzlich finanziell unterstützt hat. Damit können wir ganz flexibel und lebensnah arbeiten, auf die persönlichen Bedarfe und Wünsche unserer Schülerinnen und Schüler eingehen und ihnen praktische Lernerfahrungen ermöglichen. Gerade das Kochen wurde von unseren Schülerinnen und Schülern immer wieder gewünscht.“
Die mobile Küche ermöglicht Lernen, das unmittelbar an die Lebenswelt der Jugendlichen anknüpft. Gemeinsam planen, einkaufen, Lebensmittel verarbeiten und kochen: Dabei werden nicht nur alltagspraktische Fähigkeiten vermittelt. Auch sprachliche, mathematische und soziale Kompetenzen können miteinander verbunden und in konkreten Handlungssituationen gefördert werden.
Gerade diese individuelle Förderung gehört zu den zentralen Zielen des Startchancen-Programms. „Mit dem Startchancen-Programm stärken wir die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in Deutsch und Mathematik sowie im sozial-emotionalen Bereich. Die Schulen zeigen dabei, wie vielfältig eine gute Förderung aussehen kann“, erklärt Bildungsministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Simone Oldenburg in der Pressemitteilung vom Juli 2026.
Das Startchancen-Programm gibt den Schulen dabei bewusst Gestaltungsspielraum. Schülerinnen und Schüler können gemeinsam mit Lernbegleitern auf Grundlage ihrer jeweiligen Situation selbst Schwerpunkte setzen und passgenaue Angebote entwickeln. So entstehen unter anderem neue Förderangebote, moderne Lernorte und Projekte, die Jugendliche beim Übergang in Ausbildung und Beruf unterstützen.
Mit der mobilen Küche orientiert sich das RBB Greifswald an den Bedarfen der Schülerinnen und Schülern, verbindet Lernen mit praktischem Handeln und schafft neue Möglichkeiten, individuelle Stärken zu entdecken und weiterzuentwickeln.





