

Grundsteinlegung am RBB: „Ein Bekenntnis zur dualen Ausbildung“
Mit diesen Worten beschrieb Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister, Christian Pegel, anlässlich der feierlichen Grundsteinlegung am 29. Juni die Bedeutung des zukünftigen Bildungscampus in der Siemensallee und betonte in seiner Rede die „besten Bedingungen“, von denen Lernende und Lehrende gleichermaßen profitieren werden. Noch ragen dort Baukräne in die Höhe, verkehren Bagger, sind Menschen mit Helmen und Sicherheitsschuhen unterwegs – aber schon bald soll hier, wie Landrat Michel Sack formulierte, „Raum geschaffen werden für die berufliche Entwicklung junger Menschen“. Nach Ende der avisierten dreieinhalb Jahre Bauzeit werden 1800 Schülerinnen und Schüler mit den etwa hundert am RBB tätigen Lehrerinnen und Lehrern aus den beiden heutigen Standorten in der Siemensallee und der Beimlerstraße in das neue Regionale Bildungszentrum umziehen und ihre gemeinsame Arbeit im großzügigen neuen Gebäude aufnehmen: in einem hochmodernen, barrierefreien und nachhaltigen Schulbau. Auch die Energieeffizienz spielte bei den Planungen der lokalen Baufirma eine große Rolle – ein Punkt, der angesichts der tropischen Temperaturen am Tag der Grundsteinlegung positiv angemerkt wurde. Die konnte übrigens, wie Schulleiterin Cornelia Kropidlowski begeistert erzählte, glatt drei Monate früher stattfinden als ursprünglich geplant: „Der Umzug wird immer greifbarer, und die Aussicht auf ein modernes, zukunftsorientiertes Bildungszentrum wirkt sich schon jetzt positiv aus, nicht zuletzt auf die Bewerbungen!“ Das ist ihr auch deshalb wichtig, weil die Schule immer Innovationen anstrebt und gern „für neue Berufe kämpfen“ will am Standort Greifswald, den auch der Innenminister als „zentral und gut angebunden“ beschrieb.
Nach dem Dank an alle Beteiligten wurde der Grundstein gelegt und die vom Landkreis vorbereitete Zeitkapsel einbetoniert. Sie enthält die Baupläne, die aktuelle Ostsee-Zeitung des Tages sowie einige Münzen. Diverse Gäste schwangen die Kelle und beteiligten sich gern an der nötigen Arbeit! Quasi als Unterschrift unter diesen wichtigen Schritt auf dem Weg zum neuen Schulzentrum ritzte schließlich Schulleiterin Cornelia Kropidlowski das Datum in den noch feuchten Beton: „29. 06. 2026“. Dann teilten die Gäste aus Schule, Politik und Baugewerbe bei Kaffee, reichlich Wasser, belegten Brötchen und Streuselkuchen unter der strahlenden Sonne noch allerhand nette Gespräche und Begegnungen, bevor alle sich ihrem Arbeitsalltag wieder zuwandten. Aber der nächste feierliche Moment wird nicht lange auf sich warten lassen: „Wir nehmen alle Feste mit!“, versicherte Landrat Michael Sack, der auch schon beim ersten Spatenstich dabei war. „Das nächste Mal sehen wir uns 2027 zum Deckenfest, wenn die letzte Decke auf das vierte Geschoss kommt!“ Dem sehen wir voller Freude entgegen und wünschen allen beteiligten Firmen für die Arbeit an unserem Schulneubau alles Gute!






